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Pannenhilfe: Das ist wichtig

Das Platzieren des Warndreiecks, um Verkehrsteilnehmer auf eine Panne hinzuweisen
Das Platzieren des Warndreiecks, um Verkehrsteilnehmer auf eine Panne hinzuweisen

Geplatzter Reifen, Motorschaden oder leere Batterie: Es gibt viele Gründe für eine Autopanne. Unterwegs liegenzubleiben und nicht weiterfahren zu können, ist wohl der Alptraum vieler Autofahrer. Wir klären auf, was Sie bei einer Panne tun können und worauf Sie beim Anfordern von Pannenhilfe achten sollten.

Die häufigsten Gründe für Autopannen

Der ADAC erhebt jährlich die Pannenstatistik, in die sowohl ADAC-Einsätze als auch die von über 1.000 unabhängigen Partnern einbezogen werden. Laut dieser gab es im Jahr 2020 rund 3,4 Millionen Autopannen im Jahr. Gezählt werden nur Fälle, bei denen ein Abschleppen oder eine Reparatur vor Ort notwendig war. Kleinere Fälle, in denen das Auto z.B. im Notlauf noch selbst in die nächstgelegene Werkstatt fahren kann, sind in dieser Statistik nicht erfasst.

Der Top Grund für Pannen ist seit Jahren die Auto-Batterie – fast die Hälfte aller Fälle ist darauf zurückzuführen. Gerade im Winter häufen sich diese Probleme, aber auch die Corona-Pandemie trägt dazu bei: Denn wenn Autos z. B. aufgrund von Homeoffice seltener gefahren werden, entlädt sich die Batterie schneller.

Jeweils rund jeder 6. Fall ist auf einen Motorschaden oder Probleme mit den Bremsen zurückzuführen. Etwa 7 % der Pannen entstehen durch den viel gefürchteten Reifenplatzer. Auch wenn es in Hollywood-Filmen häufig vorkommt, ist der leere Tank nur in etwa 3% der Fälle fürs Liegenbleiben verantwortlich.

So verhalte ich mich bei einer Panne

Egal, wodurch die Panne verursacht wird – eine Regel gilt für alle: Ruhig bleiben. Bewahren Sie die Ruhe, wenn das Auto nicht mehr weiterfahren kann. Wenn Sie auf einem Parkplatz stehen bleiben, können Sie direkt Hilfe rufen.

Passiert der Schaden an einer vielbefahrenen Straße, versuchen Sie so gut es geht, rechts ranzufahren. Anschließend ist der erste Schritt das Warnblinklicht, um herannahende Fahrzeuge auf das Hindernis aufmerksam zu machen. Steigen Sie anschließend vorsichtig aus (am besten über die Beifahrerseite), ziehen Sie Ihre Warnweste an und platzieren Sie das Warndreieck. Die Straßenverkehrsordnung regelt sogar, wie weit weg vom Fahrzeug dieses stehen sollte:

  • Stadtverkehr: ca. 50 Meter vor dem liegengebliebenen Kfz
  • Landstraße: ca. 100 Meter vor dem liegengebliebenen Kfz
  • Autobahn: ca. 150 Meter vor dem liegengebliebenen Kfz

 

Sobald die Pannenstelle abgesichert ist, um Auffahrunfälle zu vermeiden, bringen Sie sich in Sicherheit (am besten hinter die Leitplanken statt hinter oder in Ihr liegen gebliebenes Auto) und rufen Sie Hilfe.

So kann ich Pannenhilfe rufen

Am einfachsten geht das natürlich über Ihr Mobiltelefon. Es gibt in Deutschland allerdings keine einheitliche Pannen-Notrufnummer, das heißt Sie sollten sich im Voraus informieren, ob beispielsweise Ihre Versicherung bzw. Ihr Autohersteller eine Pannenhilfe anbietet oder ob eine Mobilitätsgarantie bzw. ein Schutzbrief von einem Automobilclub für Sie in Frage kommt.

Wenn Sie kein eigenes Mobiltelefon dabei haben, gibt es an Autobahnen in regelmäßigen Abständen Notrufsäulen. In Deutschland sind das rund 17.000 Stück im Abstand von jeweils ca. 2 Kilometern. Hier erhalten Sie zuverlässig Hilfe. Gut zu wissen: Die schwarzen Pfeile an den Leitplanken zeigen Ihnen die Richtung an, in der die nächste Notrufsäule liegt. Wenn Sie an der Säule angekommen sind, drücken Sie den gelben Knopf, um Pannenhilfe zu erhalten. Der rote Knopf verbindet sie dagegen mit der Notrufnummer von Polizei und Rettungsdienst – diesen sollten Sie also nur bei einem Unfall oder gesundheitlichen Problemen drücken.

Übrigens können Sie im folgenden Gespräch auch erwähnen, wenn Sie einem Automobilclub oder ähnliches angehören. Man wird Sie dann mit der entsprechenden Hotline verbinden. Falls Sie keinen Schutzbrief oder ähnliches haben, wird einfach der nächstgelegene Pannenhilfsdienst gerufen.

Die gute Nachricht: Im Fall der Fälle wird jeder Anbieter Hilfe zu Ihnen schicken. Dies kann jedoch unter Umständen mit erhöhten Kosten verbunden sein.

Wie viel kostet Pannenhilfe?

Wie hoch die Kosten für eine Reparatur oder auch nur das Abschleppen ausfallen, lässt sich pauschal nicht beantworten. Denn ganz klar: Jede Panne ist verschieden. So ist es sicherlich günstiger, wenn lediglich vor Ort die Batterie überbrückt werden muss und Sie direkt weiterfahren können als wenn Sie abgeschleppt werden und erst in einer Werkstatt nach dem Fehler gesucht wird.

Auch macht es einen Unterschied, ob Sie einen Pannenhilfe-Schutzbrief z. B. von der Versicherung, dem Autohersteller bzw. einem Automobilclub haben oder den Pannendienst selbst bezahlen müssen. Ohne Absicherung tragen Sie meist die gesamten Kosten und das kann schnell teuer werden. So kostet allein das Abschleppen durchschnittlich rund 150 Euro bei einer Strecke von 10 km.

Insofern sollten Sie sich Gedanken machen, ob ein Schutzbrief oder eine Mobilitätsgarantie für Sie sinnvoll ist: Gerade, wenn Sie viel unterwegs sind, kann sich das schnell bezahlt machen. Wenn Sie sich für das Thema interessieren, dann schauen Sie demnächst noch einmal auf unserer Website vorbei oder folgen Sie uns auf Facebook. Denn bei FLEETCOR gibt es bald Neuigkeiten zu diesem Thema!

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